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Didges

Die meisten der von uns gespielten Didges wurden auch von uns selbst gebaut. Während in Australien, dem Ursprungsland des Didgeridoos, das Aushöhlen der Baumstämme von Termiten erledigt wird, müssen wir selber Hand anlegen, um die gesammelten Holzstämme auszuhöhlen. An Holzhammer und Stechbeitel kommen wir nicht herum und so mancher Tropfen Schweiss rinnt über das roh bearbeitete Instrument. Da alle heimischen Hölzer mit unterschiedlichen Eigenschaften und unter den Einflüssen der Natur immer anders zu bearbeiten sind, ist es immer wieder ein Abenteuer, was letzendlich aus einem Stück Holz wird. Von einem wohlklingenden, vollkommenen Didge bis zu zwei Sack Hobelspäne und gerissenem Brennholz ist alles möglich. So will es die Natur - und ein bisschen auch das Geschick des Handwerkers. Wie das mit dem Didge-Bau geht, seht Ihr HIER Das Spielen des Didgeridoos ist eigentlich keine große Sache - wenn man wie ein Pferd schnauben und den Kopf abschalten kann. Einen wichtigen Kniff sollte man allerdings drauf haben - die sogenannte Zirkular-Atmung, die ein permanentes Spielen ohne Absetzen zum Luftholen ermöglicht. Wie das geht? HIER (copyright by hauart, FLASH muss im Browser aktiviert sein)

Was aber die wenigsten wissen: Didges haben einen kaum zähmbaren Freiheitsdrang. Trotz unserer fast hingebungsvollen Zuwendung bewahren die Didges ihren Sanftmut nur dann, wenn sie uns in die Natur entführen können. Das heißt bei uns Didgeridoos on Tour.