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Das Didgeridoo - Eins sein mit dem Instrument

Wenn der Atem ruhig wird, kann das Herz ruhig werden.

Wenn das Herz ruhig ist, kann der Geist ruhig werden.

Wenn der Geist ruhig ist, kann er sich öffnen 

und eins werden mit den Klängen der Seele.

 

Das Didgeridoo, auch Yidaki genannt, war und ist seit tausenden von Jahren ein zeremonielles Instrument der Australischen Ureinwohner - der Aborigines. Es besteht aus einem von Termiten ausgehöhlten Stamm aus Eukalyptus und wird heute noch von den Aborigines in Handarbeit nachbearbeitet und bemalt.

Wie kommen Didge-Klänge nach Unterfranken?

Sven und Robby sind alte Freunde und wurden in Australien von den fazinierenden Klängen gefangen genommen. Sie haben einige Didges von Down Under mitgebracht und im Raum Schweinfurt gespielt. Anschließend kam Christian dazu, der das Didge in Indien kennen und lieben lernte. Er fertigt seine Didges aus einheimischen Hölzern selbst. Der Klang ist ein wenig anders als bei einem Original Eukalyptus-Didge, aber alle sind sich einig, daß diese Instrumenten mindestens ebenbürtig sind - zumal der Preis auch weit unter dem für ein Australisches Didge liegt. Und Spaß macht es obendrein.

Spielt Ihr eigentlich nur Didgeridoo?

Am Anfang war das Didge und die Mitte IST das Didge, doch sehr bald kamen auch andere exotische Instrumente hinzu (siehe auch hier). Wir kombinieren den sonoren Klang des Didgeridoo gerne mit anderen Instrumenten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was fasziniert Euch am Didgeridoo?

Der Klang und die Vibration des Instrumentes verteilen sich im ganzen Körper - es stellt sich vollkommene innere Ruhe und eine Art Rausch-zustand ein. Wir spielen aus dem Bauch heraus, den Kopf lässt man dabei am besten ausgeknipst. Deshalb sind manche Erlebnisse während des Spieles sehr persönlich und schwer in Worte zu fassen. Das Ergebnis sind natürlich auch Töne, die sehr persönlich sind. Das heißt - wir spielen "UNS", unsere Gedanken, Gefühle, Erlebnisse...und zwar als Momentaufnahme unseres Selbst. Was wir spielen ist nicht immer Programm, nicht vorhersehbar und - nicht Ton für Ton wiederholbar. Beim Ausklingen der letzten Klänge schauen wir uns mit innerer Ruhe und einem Lächeln um...und sind glücklich. Kein Üben, kein Tadeln, kein Wiederholen - einfach nur wir.

Tretet Ihr eigentlich auch öffentlich auf?

Am liebsten spielen wir für uns, doch ab und zu treibt es uns schon auch unter die Leute. So durften wir schon in diversen Weinkellern spielen, wo die Akustik einfach genial ist und dürfen uns schon fast "Hausband" der Klink am Steigerwald nennen. Christian spielt am liebsten in Höhlen, doch offen sind wir immer für neue Ideen. Am schönsten ist für uns ein überschaubarer Zuhörerkreis, der sich auf unsere Klänge einläßt. Eine angenehme Athmosphäre ist uns sehr wichtig, denn die Stimmung unserer Zuhörer spiegelt sich in unserem Spiel. Das Eins-Werden, das Eins-Sein mit sich selbst und dem Instrument - also habt einfach Teil daran während wir Euch einstimmen.